
Du weißt gerade vor allem, dass etwas schwierig ist, aber noch nicht so richtig, warum?
Der neuroSELFcheck hilft dir dabei, für 15–20 Minuten genauer hinzuschauen.
Mit kurzen Erklärungen und geführten Fragen schaust du auf das, was bei dir, deinem Kind oder euch als Familie gerade passiert und wo vielleicht mehr dahintersteckt, als auf den ersten Blick sichtbar ist.
Vielleicht bist du ständig erschöpft. Bei euch kippen immer wieder dieselben Situationen. Dein Kind reagiert in bestimmten Momenten sehr stark und du kannst noch nicht einordnen, was daran gerade so schwierig ist.
Oder in deinem Kopf ist inzwischen so viel gleichzeitig los, dass du gar nicht mehr weißt, wo du überhaupt anfangen sollst.
Genau dafür gibt es den neuroSELFcheck.
Du schaust mit unserer Anleitung auf das, was gerade wirklich passiert.
Dabei geht es nicht darum, irgendeinen Test zu bestehen oder am Ende ein Ergebnis wie „Du hast X“ zu bekommen.
Du schaust erstmal hin.
1. Reize
Was ist um dich herum los? Was bemerkst du vielleicht erst, wenn es längst zu viel geworden ist?
2. Energie
Was kostet Kraft? Wann wird dein Akku leer? Und wann ist überraschend mehr möglich?
3. Veränderungen & Übergänge
Was passiert, wenn etwas beginnt, endet, anders läuft als geplant oder du von einer Situation in die nächste wechseln musst?
4. Kopf & Alltag
Wo wird Organisieren, Anfangen, Dranbleiben, Erinnern oder Priorisieren schwierig?
5. Anpassung & Erwartungen
Wo versuchst du, irgendwie mitzuhalten, dich anzupassen oder Erwartungen zu erfüllen und was kostet dich das?
6. Stress & mentale Belastung
Was beschäftigt dich gerade zusätzlich? Was läuft vielleicht schon länger im Hintergrund mit?
7. Bedürfnisse & Grenzen
Was brauchst du? Was fehlt? Und woran merkst du vielleicht erst ziemlich spät, dass eine Grenze erreicht ist?
Für dich selbst
Mit Blick auf dein Kind
Mit Blick auf euch als Familie
Wenn du für dein Kind oder eine andere Person hinschaust, bleibst du bei dem, was du tatsächlich beobachten kannst oder was dir erzählt wurde.
Du musst nicht wissen, was in einer anderen Person „innen“ passiert.
Das ist sogar ein wichtiger Teil des Checks:
Beobachten, bevor wir erklären.
Am Ende hast du nicht plötzlich dein komplettes Leben analysiert. Das wäre für 20 Minuten auch ein ziemlich sportliches Versprechen. 😄
Aber vielleicht verstehst du eine Situation ein Stück besser. Vielleicht fällt dir auf, wo gerade besonders viel Kraft verloren geht. Oder du erkennst etwas, das du bisher gar nicht miteinander verbunden hast.
Zum Schluss schaust du, was dein nächster Schritt sein könnte:
Verstehen · Stabilisieren · Sortieren · Verändern · Begleitung
Du musst daraus nicht sofort etwas machen. Der erste Schritt kann genauso gut sein, ein paar Tage genauer zu beobachten.
Mit dem neuroSELFcheck bekommst du außerdem Zugang zu unserer kostenlosen neuroSELFclear Community auf Telegram.
Dort kannst du dich mit anderen austauschen und findest nach und nach zusätzliche Impulse rund um Neurodivergenz, mentale Gesundheit und die Themen aus dem neuroSELFcheck.
Im eigenen Bereich zum neuroSELFcheck werden wir außerdem weitere Gedanken, kleine Übungen und auch Audio-Impulse mit dir teilen.
Der Telegram-Raum ist ein freiwilliges Extra. Der neuroSELFcheck funktioniert auch komplett ohne Telegram.
Für dich, wenn du auf dich selbst, dein Kind oder euch als Familie schauen möchtest.
Du brauchst dafür keine Diagnose.
Auch eine Vermutung brauchst du nicht unbedingt. Es reicht, wenn du merkst:
Irgendwas kostet hier gerade ziemlich viel Kraft und ich möchte besser verstehen, was da eigentlich passiert.
Vielleicht reicht dir der neuroSELFcheck erstmal völlig.
Vielleicht merkst du beim Ausfüllen aber auch:
„Okay. Jetzt sehe ich etwas klarer, aber ich weiß noch nicht so richtig, was ich damit machen soll.“
Dann kannst du uns über SELF SUPPORT genau diese eine Situation schicken.
Wir schauen fachlich darauf und du bekommst von uns einen persönlichen Impuls, einen konkreten nächsten Schritt und, wenn es zu deinem Thema passt, eine kleine Hilfe für deinen Alltag.
Schaue dir dazu den SELF SUPPORT an.
Und genauso wichtig:
Du musst danach überhaupt nichts buchen.
Vielleicht gibt dir der neuroSELFcheck genau den Anstoß, den du gerade gebraucht hast. Dann ist das auch völlig okay.
Fachlicher Hinweis
Der neuroSELFcheck dient der Selbstreflexion und Orientierung. Er ist kein diagnostisches Verfahren und ersetzt keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.
Aus deinen Antworten lässt sich keine Diagnose ableiten. Bei akuten psychischen Krisen ist der neuroSELFcheck nicht das passende Unterstützungsangebot.
Brauche ich eine Diagnose?
Nein. Du kannst den neuroSELFcheck mit oder ohne Diagnose machen. Auch dann, wenn du gerade erst merkst, dass bestimmte Situationen immer wieder schwierig sind und noch gar nicht weißt, warum.
Ist der neuroSELFcheck ein ADHS- oder Autismus-Test?
Nein. Der Check ist kein diagnostischer Test und kein Screening. Du bekommst keine Punktzahl und kein Ergebnis, das dir sagt, ob du ADHS, Autismus oder eine andere Diagnose hast.
Kann ich den Check auch mit Blick auf mein Kind machen?
Ja. Du kannst für dich selbst, mit Blick auf dein Kind oder auf eure Familie hinschauen. Bei anderen Personen bleiben wir bei dem, was du tatsächlich beobachten kannst oder was dir erzählt wurde.
Was brauche ich dafür?
Ungefähr 15–20 Minuten, dein Handy und etwas zum Notieren. Kein Workbook und keinen Drucker.
Kostet die Telegram-Community etwas?
Nein. Der Zugang zu unserer neuroSELFclear Community auf Telegram ist kostenlos und freiwillig.
Der neuroSELFcheck funktioniert auch ohne Telegram vollständig.
Muss ich danach etwas buchen?
Nö. 😄
Wenn dir der neuroSELFcheck erstmal genug Orientierung gibt, hat er genau das getan, wofür er da ist.
Wenn du anschließend unseren persönlichen Blick auf eine konkrete Situation möchtest, kannst du SELF SUPPORT nutzen oder dein Thema in einer SELF SESSION gemeinsam mit uns anschauen.
Schön, dass du hier bist. Mache erstmal den Check. Alles Weitere sortieren wir später. 🤎
Tanja & Kaja